Fehlerhafte Betriebskostenabrechung


Der Vermieter muss die Betriebskostenabrechnung spätestens 12 Monate nach dem Ablauf des Abrechnungszeitraumes erstellt haben. Der Vermieter wahrt diese Jahresfrist / Ausschlussfrist sofern er eine formell ordnungsgemäße Abrechnung erstellt hat. Es kommt aber nicht darauf an, dass diese Abrechung auch inhaltlich richtig ist. Eine fehlerhafte Abrechung wahrt hier die Frist. Aber! Der Vermieter kann den oder die Fehler nicht mehr zu Lasten der Mieter korrigieren, wenn er vorschnell die Abrechung erstellt hat und zu seinen eigenen Lasten zu wenig abgerechnet hat. Diese Ausschlussfrist soll dem Mieter die Sicherheit geben, dass nach dem Fristablauf von 12 Monaten nach dem Abrechungszeitraum keine neuen Forderungen von Vermieterseite aus diesem Zeitraum an ihn gestellt werden können.

Zu den Mindestanforderungen für eine formell ordnungsgemäße Abrechung zählen, eine Zusammenfassung und Aufstellung der Gesamtkosten, die Erläuterung über den angewendeten Verteilungsschlüssel (dieser ergibt sich aus dem Mietvertrag), die Berechung des zu zahlenden Anteils und die Verrechung mit den Vorauszahlungen.

zurück

Susanne Symnik